PMS – Du kannst etwas tun!

PMS – Du kannst etwas tun!

PMS

Einen unbeschwerten monatlichen Rythmus zu erleben, ist eine Sehnsucht vieler Frauen im gebärfähigen Alter. 3/4 der Frauen leiden unter mehr oder weniger starken prämenstruellen Symptomen, ein Großteil davon ist über 30 Jahre alt.

PMS ist ein weit gefasstes Feld. Während eine Frau mit Gewichtszunahme und Brustspannen zu tun hat, möchte die andere Frau sich am liebsten weinend vergraben oder dem Nächstbesten die Augen auskratzen. Es gibt auch Frauen, die starke Schmerzen haben oder depressive Phasen erleben müssen. Da ist es nur verständlich, diesen Zustand lindern oder gar zum Verschwinden bringen zu wollen.

Bei allen Bemühungen und Tipps sollte die Regulierung des Hormonhaushaltes die Basistherapie sein. Neben einer Östrogendominanz oder einem Progesteronmangel kann es auch im Serotoninspiegel Schwankungen geben, die PMS begünstigen.

Je nach Stärke, Symptomatik und Ausprägung der Beschwerden, kann man direkt mit hormonregulierenden Arzneien starten oder – in manchen Fällen sinnvoll – vorab einen Hormonstatus veranlassen.

Messen kann man Hormonwerte im Blut, im Speichel und im Urin (Serotonin). Je nach Ergebnis und Ausprägung Deiner Symptome wird nun die Basistherapie eingeleitet. In Frage kommen Pflanzenarzneien (Tropfen, Injektionen, Infusionen), homöopathisch potenzierte Hormone (als Gel oder Creme) oder bioidentische Hormone (verschreibungspflichtig durch Deine Gynäkologin).

Eine Regulierung passiert nicht von heute auf morgen, aber innerhalb von 3 Monatszyklen solltest Du eine Veränderung spüren können. Und damit die Hormonregulierung richtig gut greifen kann, gibt es hilfreiche Tipps, die Du in Deine Behandlung mit einbeziehen kannst:

Ernährung

Achte auf eine basenreiche Ernährung. Je mehr Dein Körper mit einer Säurelast zu tun hat, desto stärker kann ein prämenstruelles Syndrom ausgeprägt sein. Wenn Du mal eine unkomplizierte Basen-Kur machen möchtest (im Frühjahr oder Herbst ideal), empfehle ich Dir dieses Buch von Sabine Wacker „Basenfasten für Eilige“.

Auch eine Unverträglichkeit von Lebensmitteln kann sich verschärfend auf das Geschehen auswirken. Im Gegenzug kann eine individuelle Ernährungsumstellung den gesamten Organismus spürbar entlasten. Erfahre hier, was es damit auf sich hat.

Stress

Stress heizt das Geschehen ordentlich an. Es lohnt sich, „aufzuräumen“ und Bilanz zu ziehen. Was ist wirklich notwendig und was könntest Du (Hand auf’s Herz) auf- oder abgeben? Der Körper unterscheidet nicht, ob es sich um „positiven“ oder „negativen“ Stress handelt. Die Abläufe im Körper sind immer gleich.

Es ist klug die Dinge zu ändern, die in Deiner Macht liegen.

Kinderwunsch

Komisch, oder? Jetzt wünscht man sich ein Kind und auf einmal geht es nach ein paar Monaten los mit PMS. Eine ganz konkrete Antwort gibt es hierzu nicht. Mögliche Auslöser können hormonelle Umstellungen sein (durch Absetzen der Pille), emotionale Ambivalenzen („Jetzt oder jetzt doch noch nicht?“) sowie Ängste und Sorgen, die an den Kinderwunsch gekoppelt sind.

Mit der systemischen Einzelarbeit kannst Du, zusammen mit einer geschulten Therapeutin, Hürden oder Blockaden aufspüren und sanft lösen. Es gibt kein „großes Parkett“ mit anderen Teilnehmern, wie Du es vielleicht aus dem „Familienstellen“ kennst. Viele Frauen fühlen sich in dieser privaten Atmosphäre sehr viel wohler.

Mineralien

Ein Mineralienmangel kann ebenfalls Symptome machen – vorne an Magnesium und Calcium. Bevor Du nun in den Drogeriemarkt gehst und aus Verzweifelung A-Z kaufst, kannst Du gezielt einen Bluttest machen. Dieser kostet ca. 40 Euro und zeigt Dir ganz genau an, wie es um Deine Mineralien Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer und Selen steht.

Eine gezielte Aufsättigung stellt sicher, das kein anderes Mineral verdrängt wird und spart unnütze Geldausgaben.

Vitamine

Hier spielen die gesamte Gruppe der B-Vitamine und das Vitamin E eine große Rolle. Vitamin B6 ist zum Beispiel für die Bildung von Botenstoffen in den Nerven mit verantwortlich, fördert ein starkes Immunsystem und steuert Hormonaktivitäten. B-Vitamine wirken insgesamt stimmungsaufhellend und werden oft auch „Gute-Laune-Vitamine“ genannt.

Folsäure und B12 kennst Du sicherlich. Sie sind die Promis unter den B-Vitaminen. Einzeln wirken sie nicht so gut – die B-Vitamine brauchen sich gegenseitig.

Vitamin E schützt Zellmembrane vor aggressiven Sauerstoffverbindungen (freie Radikale), unterstützt die Muskel- und Nervenfunktion und wirkt bei Frau und Mann fruchtbarkeitsfördernd.

Ätherische Ölmischung

Ätherische Öle haben eine Arzneifunktion. Ihre kleinsten Moleküle wandern über die Haut oder die Nasenschleimhaut in das Blut über und docken dort an Rezeptoren an. Das können wir uns bei Symptomen zunutze machen.

Mit wenigen Tropfen dieser Ölmischung kannst Du Deinen Unterbauch während der PMS Zeit wohltuend behandeln:

Gib 10 ml Jojobaöl als Basis in ein kleines Braunglas. Füge hinzu: 1-3 Tropfen Jasmin, 1-3 Tropfen Ylang Ylang, 3-6 Tropfen Neroli. Teste zunächst die milde Variante (eine zu hohe Dosierung kann Kopfschmerzen verursachen). Ist Dir die Mischung zu stark, kannst Du sie mit Jojobaöl verdünnen. Langsam schwenken und ein wenig ziehen lassen.

Tipp: Du kannst die Öle auch einzeln nutzen. Sie haben alle einen Bezug zum prämenstruellen Syndrom.

Petersilie & Safran & Koriander

Wenn Dir Petersilie gut schmeckt, solltest Du in den Tagen vor der Periode reichlich frische Petersilie verzehren. Sie wirkt sanft entwässernd und hilft Frauen, die zu Wassereinlagerungen neigen.

Safran ist ein feines und edles Gewürz – gerade recht für uns Frauen. Zudem scheint Safran die Serotoninkonzentration im Blut positiv zu beeinflussen (siehe oben).

Koriander hilft Frauen, laut Hildegard von Bingen, ihre Periode schmerzfrei zu erleben, schützt vor Migräne und mildert Launenhaftigkeit. Das kann sowohl an den hormonell wirksamen Substanzen wie auch an den gefäßregulierenden Eigenschaften liegen.

Tampons, Binden oder Tassen?

Generell rate ich in meiner Praxis zu Binden. Erfreulicherweise sind es keine dicken Schinken mehr, die sich unangenehm bei jedem Schritt bemerkbar machen. Seit vielen Jahren haben wir sehr diskrete und schützende Produkte, die den Wechsel vom Tampon zur Binde sehr angenehm machen.

Wenn Du zu Binden nutzt, kann Deine Schleimhaut sehr gut regenerieren, der Abfluss wird nicht behindert, es gibt keine mechanische Reibung und es findet keine Austrocknung der Schleimhäute statt. Krämpfe werden gemildert. Tampons sind zudem chemisch begast, und ihre Nutzung ist generell abzuwägen.

Viele Frauen sind zunehmend begeistert von der Menstruations-Tasse. Wer keine Berührungsängste hat, sollte sie in jedem Fall einmal ausprobieren.

Fazit

Die Behandlung des prämenstruellen Syndroms fußt auf mehreren Ebenen. Sind alle für Dich relevanten Ebenen erkannt, wirst Du nach und nach Linderung und Wohlbefinden erfahren. Du kannst Dich neu sortieren, besser auf Dich acht geben und im Einklang mit Deinem Rhythmus leben. Das wiederum bedeutet Kraft & Energie für Deinen Alltag.

lka Sterebogen ist selbständige Heilpraktikerin in Limburg an der Lahn. Sie hat sich auf die Themen Frauengesundheit und Kinderwunsch spezialisiert und betreut Frauen und Paare in ihrer Praxis vor Ort sowie online in ihrem virtuellen Praxisraum. Folgen Sie ihr auf ihrer inspirierenden Facebook Seite für Frauen.

11 Gründe für Haarausfall

11 Gründe für Haarausfall

11 Gründe für Haarausfall

Wenn nach dem Bürsten, Haare waschen oder Fönen plötzlich „Büschel“ von Deinen wunderschönen und kostbaren Haaren woanders als auf Deinem Kopf wieder zu finden sind, wirst Du bestimmt stutzig. Erst recht, wenn das ungewünschte Federlesen nicht gleich morgen wieder aufhört.

Manch eine Frau packt die Angst, bald größere Lücken zu finden oder im schlimmsten Fall ganz ohne Haare dazustehen (diese Sorge läuft sekundenschnell im Hintergrund ab). Erfreulicherweise ist diese Sorge meist unbegründet, denn viele Ursachen für Haarausfall sind zeitlich begrenzt und lassen sich gut behandeln.

Ich habe für Dich die 11 häufigsten Gründe für Haarausfall zusammengestellt. Ich zeige Dir, in welche Richtung Du weiterforschen kannst und welche Tipps Dir dabei hilfreich sein können.

Eine ganz wichtige Frage steht immer am Anfang:

„Was war vor 2 – 3 Monaten?“

Zwischen Ereignis/Grund/Ursache und Ausfallphase können 8 – 12 Wochen liegen. Bevor Du voller Sorgen bist, was aktuell der Grund sein kann, stell Dir als erstes diese Frage. Vielleicht bist Du dann schon auf dem richtigen Weg und kannst den passenden Ansprechpartner für Dich suchen.

Die 11 häufigsten Gründe für Haarausfall

#1 Fieber / Grippe – ganz aktuell

Haarfollikel sind sehr teilungsfreudige Zellen, die einen enormen Stoffwechselumsatz haben. Diese Vorgänge benötigen eine hohe Dichte an Nährstoffen wie zum Beispiel Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate sowie eine ausgewogene Menge an Vitaminen und Spurenelementen.

Während einer „Krisen“-Fieber-Situation nutzt der Körper alle zur Verfügung stehenden Nährstoffe, um den Körper optimal bei dieser Schwerstarbeit zu unterstützen.

Die Haarfollikel gehen in die Ruhephase, anschließend in die Ausfallphase, um dann wieder in die Neuproduktion zu gehen. Dieses Prinzip findest Du auch in den anderen Gründen wieder.

#2 Schilddrüse

Sowohl eine Überfunktion als auch eine Unterfunktion kann Haarausfall bedingen. Wenn Du bereits Schilddrüsenmedikamente einnehmen musst, solltest Du als erstes Deine aktuellen Werte messen lassen.

Schilddrüsenwerte sind nicht statisch. Sie können variieren und sollten entsprechend regelmäßig angepasst werden.

Auch wer kein klassischer Schilddrüsenpatient ist, sollte regelmäßig beim check-up seine Werte messen lassen. Das kannst Du in jeder Praxis anfordern, evt. sind diese Werte als Eigenleistung zu bezahlen.

Im ersten Schritt solltest Du die Werte TSH, fT3 und fT4 sowie die Antikörper (TSH-Rezeptor-AK und Mikrosomale AK) im Blut messen lassen.

Je nach Ergebnis kannst Du mit naturheilkundlichen Mitteln arbeiten oder einen Spezialisten aufsuchen (Nuklearmedizin).

Tipp: Das Schüssler Salz Nr. 15 Kalium jodatum eignet sich sehr gut zur Schilddrüsenharmonisierung, beim Salzen kannst Du Meersalz mit Jod verwenden (bitte achte darauf, dass es sich um Jodid handelt und nicht um Jodat). Flouridiertes Salz unbedingt meiden.

#3 Stress

Dein Körper unterscheidet nicht, ob Du positiven oder negativen Stress hast. Er muss immer die gleiche Antwort geben und das geht mit einem erhöhten Verbrauch von Mineralien, Spurenelementen und auch Darmbakterien einher.

Der Körper arbeitet nach dem Dringlichkeitsprinzip: Für Akutphasen wird alles herangezogen, was für die Aufrechterhaltung der wichtigsten Funktionen unerlässlich ist. Die Versorgung der Haare gehört da nicht zu. Also schalten die Haarfollikel wieder auf Ruhephase – um dann später auszufallen.

Mach Dich auf die Suche nach Deinen Stressoren. Es ist nicht notwendig, alles zu lösen. Es ist bereits ein großer Erfolg die Auslöser zu beseitigen, auf die wir Einfluss nehmen können.

Tipp: Sauna, Massage und Bewegung tun im Akutfall sehr gut. Arzneien, die sich bewährt haben: 100% naturreines ätherisches Bio Lavendelöl (verdünnt als Lotion oder zum direkten Sprühen als Hydrolat), Calmvalera Tropfen Hevert, Neurodoron Tabletten Weleda.

#4 Vitaminmangel

Die Ursache von Vitaminmangel ist sehr vielfältig und bedarf einer kurzen Analyse (Ernährungsfehler, Medikamente, Krankheiten, Verdauungsstörung). Parallel kann man über das Blut den Vitaminstatus messen.

Nachgeschaut werden sinnvoller Weise Vitamin B1, B6, B12, Vitamin D3, Folsäure, Zink und Coenzym Q10. Biotin (auch Vitamin H genannt) sollte ebenfalls mit angefordert werden. Es gibt auch sogenannte „Haarausfall-Profile“, die Vitamine/Schilddrüsenwerte/Eisenwerte/Zink kombiniert anbieten.

Liegt das Laborergebnis vor, kann gezielt aufgesättigt werden. In einem echten Mangel macht es kurzfristig Sinn, auf gute synthetische Ergänzungsmittel zurück zu greifen. Zeitgleich sollte natürlich die Ursache mitbehandelt, bzw. ausgeschaltet werden.

Tipp: Synthetische Vitaminpräparate machen nur nach Diagnosestellung Sinn. Eine natürliche Alternative aus Obst/Gemüse/Kräutern, bei der Du keine Überdosierung zu erwarten hast, ist Cellagon Aurum, das Original.

Dieser Saft ist ein Nahrungsmittel, schließt Ernährungslücken und liefert durch seine konsequent durchdachte Zusammensetzung eine optimale Zellversorgung für Groß und Klein. Ich liebe den Saft sehr – er hat mir bei manchen Durchhängern und Krisen fantastische Dienste geleistet.

Du möchtest den Saft probieren oder Infos? Sprich uns gerne an.

#5 Eisenmangel

Eisenmangel ist recht häufig bei jungen Mädchen in der Entwicklung und bei Frauen, die noch menstruieren, anzutreffen. Durch Wachstum und Periode wird manchmal mehr Eisen benötigt, als zur Verfügung steht.

Durch eine Blutuntersuchung lässt sich der Eisenhaushalt sehr leicht bestimmen. Bei einem starken Mangel gibt es von Deinem Hausarzt eine gut verträgliche und schnell aufsättigenden Eiseninfusion. Diese ist verschreibungspflichtig.

Tipp: Naturheilkundlich stehen Dir diese Arzneien zur Verfügung: natürliches Ferrotone Wasser, Wala Prunuseisen, Schüssler Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum.

#6 Darm

Wenn der Darm geschädigt ist, gehen zu einem wichtige Nährstoffe für die Haarversorgung verloren und zum anderen kann es Gasbildungen geben, die für den Organismus giftig wirken.

Eine Stuhlanalyse macht Sinn, wenn neben Haarausfall noch weitere Symptome hinzukommen. Zum Beispiel Blähungen, Wechsel zwischen weichem und festem Stuhl, Bauchschmerzen, erhöhte Entzündungswerte, Fettauflagerungen, allgemeines Verdauungsunwohlsein.

Tipp: Eine im Labor untersuchte Stuhlprobe gibt Aufschluss, wo es eventuelle Schwachstellen gibt. Ein spezifisch ausgesuchtes Darmbakterien-Präparat kann Dysbiosen beheben.

#7 Post Pill

Hast Du vor ein paar Wochen die Pille abgesetzt und nun Haarausfall? Die künstlichen Sexualhormone Östrogen und Gestagen werden dem Körper nicht mehr zugefügt. Er muss sich umstellen, neu sortieren und ein Gleichgewicht zu den natürlich produzierten Sexualhormonen finden.

Nach wenigen Zyklen hat Dein Körper seine Balance wieder gefunden, und die neuen Haare sprießen gesund und kräftig nach.

Tipp: Ein sanftes Entgiften kann den Körper unterstützen, schneller wieder in Balance zu kommen.

#8 Vollnarkose

Mit einer Vollnarkose haben wir eine Dosis toxischer Gase erhalten, die der Körper verstoffwechseln muss. In der Regel kann er das auch ganz gut. Dennoch ist die Zeit der Narkotisierung Stress pur für den Körper, und die anschließende Entgiftung eine Höchstleistung.

Es spielt auch eine Rolle, ob es eine einzelne kurze Narkose oder eine mehrstündige OP war.

Tipp: Nach der Narkose, wenn Du wieder essen und trinken darfst, hat sich die Einnahme von homöopathischen Mitteln bewährt. Neben Aconitum und Nux vomica unterstützt Opium zusätzlich das Ausleiten der Narkose.

#9 Medikamente

Wirkstoffe bestimmter Medikamente können über die Blutbahn zur Haarwurzel gelangen und das Wachstum bremsen.

Dazu gehören: Blutdrucksenker, Blutfettsenker, Chemotherapeutika, Blutgerinnungshemmer, Antibabypille (mit hohem Gestagenanteil), Antibiotika, Schilddrüsenmedikamente, Rheumamittel.

Wer auf die Medikamente angewiesen ist, sollte auf die anderen Stellschrauben wie Ernährung, Mineralstoffe und Stressmanagement setzen. Hier im Artikel findest Du gute Tipps unter den entsprechenden Punkten.

#10 Umweltgifte

Wir kommen um Umweltgifte nicht herum. Wir können nur für uns selber schauen, welche Prioritäten wir setzen, um uns nicht wahllos allem auszusetzen. Unser Körper verfügt zwar über ein ausgeklügeltes Entgiftungssystem, welches aber in intensiven Zeiten überlastet sein kann.

Tipp: 1 – 2 mal im Jahr entgiften, wenig belastete Nahrungsmittel verarbeiten, auf Naturkosmetik umsteigen (bei Deo haben wir es alle verstanden, aber kennst Du den Aluminiumgehalt Deines Make-Ups?), Rauchen aufgeben, wenig Alkohol um die Leber beim Entgiften zu unterstützen, einfachste und nur wenige Putzmittel benutzen, schadstoffarme Waschmittel benutzen und auf Weichspüler komplett verzichten, keine PET Flaschen verwenden.

#11 Immunologische Prozesse

Solltest Du den Verdacht haben, dass es sich um einen immunologischen Prozess handeln könnte (Autoimmunprozesse, reaktivierte Viren), lohnt sich ein Immunstatus und die Bestimmung des Auslösers. Die anschließende Therapie zielt darauf ab, dass Dein Immunsystem wieder die Oberhand gewinnt und gestärkt aus der Krise herausgeht. Entsprechende Untersuchungen findest Du in meiner Praxis.

Fazit

Erfreulicherweise profitiert der gesamte Organismus von der Ursachenfindung und Behebung. Du wirst mit Energie, Wohlbefinden, einem gestärkten Immunsystem und natürlich einer beneidenswerten Haarpracht belohnt.

Du findest Dich mit Deinem Haarausfall hier nicht wieder? Bitte beachte, dass es diverse weitere Gründe geben kann. Wir unterstützen Dich gerne.

Ilka Sterebogen ist selbständige Heilpraktikerin und Autorin in Limburg an der Lahn. Sie hat sich auf die Themen Frauengesundheit und Kinderwunsch spezialisiert und betreut Frauen und Paare in ihrer Praxis vor Ort sowie online in ihrem virtuellen Praxisraum. Folgen Sie ihr auf ihrer inspirierenden Facebook Seite für Frauen.