Glutenfrei reisen: Cote d’Azur Suedfrankreich

Glutenfrei reisen: Cote d’Azur Suedfrankreich

Glutenfrei reisen: Cote d’Azur Suedfrankreich

Wer glutenfrei unterwegs ist, weiß: Jede glutenfreie Reise ist eine kleine Herausforderung.

Schon bei der Planung wird das Maximum an Informationen aus dem Netz herausgefischt, wie es am Urlaubsort hinsichtlich der Ernährungsbesonderheit aussieht.

Man möchte unbedingt die Beschwerden vermeiden, die einem die schönsten Wochen im Jahr vermiesen können.

Auch ich recherchiere, denn bei meiner ersten Reise nach Südfrankreich waren Ernährungsbesonderheiten noch kein Thema für mich.

Interessant sind insbesondere Supermärkte und deren glutenfreie Angebote. Wir versorgen uns gerne selber und kehren unterwegs nach Lust und Laune in einem Café oder Restaurant ein.

Detaillierte Infos zu Produkten und Angeboten der Supermärkte oder Restaurants habe ich leider nicht gefunden. Somit mussten meine Reisevorbereitungen entsprechend geändert werden.

Reisevorbereitungen

Für alle Fälle habe ich mein glutenfreies Lieblingsbrot von meinem Bäckermeister eingepackt. Thomas Kaufmann ist glutenfrei-Profi. Er backt auf Bestellung und hat speziell für Reisende das Frischebrot in der Dose im Sortiment. Ein paar Packungen glutenfreie Pasta und Reismilch kamen ebenfalls mit ins Gepäck.

Einkaufen vor Ort

In Südfrankreich gibt es die großen Ketten wie zum Beispiel Géant Casino, Carrefour und E.Leclerc. Alle drei haben extra Regale mit glutenfreien Waren und abgepacktem Brot.

Glutenfreie Pasta (zum Beispiel von Barilla) ist überall erhältlich und auch einige Cents günstiger als bei uns in Deutschland (z.B. Euro 1,94 statt Euro 2,49 für 400g).

Zusätzlich gibt es auch alternative Produkte wie glutenfreie Eigenmarken (Pasta für Euro 1,49 bei 500g), die noch günstiger sind, gute Kocheigenschaften haben und prima schmecken.

Frühstücksflocken,fertige Müslis, Pflanzenmilch, kleine glutenfreie Küchlein (Madeleins) oder Pseudogetreide wie Amaranth oder Quinoa sind ebenfalls in gut sortierten Supermärkten im Sortiment.

Im Restaurant

Wer in Südfrankreich Essen gehen möchte, kann entspannt genießen. Die südfranzösische Küche bietet viele köstliche Gerichte, die natürlich glutenfrei sind: frischer Fisch, Salate, Fleisch, Gemüse (z.B. Ratatouille), Meeresfrüchte, Kartoffel- und Reisgerichte.

In jedem Restaurant oder Café bekommt man sehr freundlich Auskunft, wenn man nach „sans gluten“ fragt. Das gilt auch für eine Laktose-/Milchunverträglichkeit sowie alle anderen unverträglichen Lebensmitteln oder Zutaten.

Persönlicher Tipp für einen Zwischenstopp

Wer auf seiner Autofahrt nach Südfrankreich eine Übernachtung einplanen möchte, dem empfehle ich kurz hinter der Schweizer Grenze das Hotel Ibis Styles in Aix-les-Bains (Frankreich). Es ist ein sehr nettes, nur ein wenig in die Jahre gekommenes, familienfreundliches Hotel. Problemloses Parken plus Pool bieten eine angenehme Rast.

Morgens gibt es ein sehr schmackhaftes Frühstücksbuffet (ab 6:00 Uhr) und man bekommt kleine glutenfreie Brötchen knusprig warm aufgebacken.

Wer Küchlein mag, freut sich über leckere Madeleines (auch für Zöliakie-Patienten geeignet, da die Kontamination durch die Umverpackung des einzelnen Produkts ausgeschlossen wird).

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Abends bietet das Mercure Hotel nebenan in seinem Restaurant ein gutes Abendessen an. Das Personal berät sehr nett und die Karte ist auf französisch und englisch gestaltet.

Die Kids-Menüs sind prima, und für den erwachsenen Geschmack ist für jeden etwas dabei.

Der Ton macht la musique

Wer als Gast nach Südfrankreich kommt und sich Mühe gibt ein klein wenig französisch zu sprechen, erlebt die unkomplizierte Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Einwohner.

Ob im Supermarkt, Restaurant, Geschäft oder an der Strandbar:

Eine höfliche Frage und ein „merci beaucoup“ öffnet alle Türen für einen unbeschwerten und unproblematischen Urlaub mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Bon appétit!

lka Sterebogen ist selbständige Heilpraktikerin in Limburg an der Lahn. Sie hat sich auf die Themen Frauengesundheit und Kinderwunsch spezialisiert und betreut Frauen und Paare in ihrer Praxis vor Ort sowie online in ihrem virtuellen Praxisraum. Folgen Sie ihr auf ihrer inspirierenden Facebook Seite für Frauen.

Neurodermitis – Mittel & Wege Teil 1

Neurodermitis – Mittel & Wege Teil 1

Neurodermitis – Mittel & Wege Teil 1

„Da kann man nichts machen“ oder „Neurodermitis ist unheilbar“. Das hat meine Mama sich anhören müssen, als sie mich im zarten Kindesalter von Arzt zu Arzt brachte, um mir endlich Linderung oder gar Heilung zu ermöglichen.

Es ist sehr schwer, sein Kind leiden zu sehen. Wie es sich Nacht für Nacht blutig kratzt, vielleicht im Kindergarten oder in der Schule gehänselt wird und sich ganz offensichtlich überhaupt nicht wohl fühlt. Man sucht verzweifelt nach einem Auslöser, sucht eventuell sogar die Schuld bei sich selber („Habe ich was übersehen?“, „Was habe ich bloß falsch gemacht?“) und fühlt sich ebenfalls immer schlechter.

Auch als Erwachsener kann es eine Qual sein: die Haut schwer in Aufruhr, jedes Kleidungsstück ist unangenehm besonders bei extremen Temperaturen, die Blicke der Kollegen im Büro sprechen Bände und das Jucken und Schuppen im Kundenverkehr kann als sehr belastend empfunden werden. Das wiederum steigert das Unwohlsein und das Gefühl „aus der Haut raus zu wollen“. Von unerwünschte Kommentaren und Ratschlägen ganz zu schweigen.

Gibt es dann mal Zeiten in denen die Haut besser ist, hofft man auf Genesung. Wie schön wäre es, wenn das der letzte Schub gewesen wäre. Sofort atmet die Seele hörbar auf. Der Leidensdruck ist groß.

Ich finde es mehr als verständlich, alle Register zu ziehen und nicht locker zu lassen, bis man endlich etwas gefunden hat, was einen aufatmen lässt. Genau so habe ich es auch gemacht.

Neurodermitis – Mittel & Wege zeigt Dir auf, worum es geht und was Du tun kannst. Aufgrund der Fülle an Informationen habe ich für Dich eine Serie aus 3 Teilen erstellt.

Im Teil 1 befasse ich mich mit den Grundlagen, denn Neurodermitis zu verstehen ist der erste Schritt Richtung Linderung und Besserung. Ob Du selber betroffen bist oder Dein Kind: ich möchte Dir Hilfe an die Hand geben, um ein gutes Stück Richtung Beschwerdefreiheit gehen zu können.

Ein Schritt zurück

Früher dachte man, das Nervensystem sei entzündet und man gab dem Erscheinungsbild den Namen „Neurodermitis“. Diese These wurde widerlegt, der Begriff Neurodermitis hielt (und hält) sich weiterhin. Richtig wären Begriffe wie endogenes Ekzem (innere Ursachen) oder atopisches Ekzem (Neigung zu überempfindlicher Reaktion) Die Neigung zu überempfindlichen Reaktionen trifft es sehr gut und ich kann Dir jetzt schon mal sagen: genau damit werden wir arbeiten.

In unserer Entstehung spielen 3 Keimblätter eine große Rolle. Das sind Zellschichten der Embryonalentwicklung aus denen sich alle Strukturen des menschlichen Körpers ableiten. Eines der 3 Keimblätter heißt „Ektoderm“: Aus diesem Keimblatt entstehen unter anderem unsere Haut, Sinnesorgane und unser Nervensystem. Es ist also kein Zufall, das alles eng miteinander verknüpt ist und – ahnst Du es bereits? – wir genau damit arbeiten werden.

Worin sich alle einig sind: Neurodermitis ist eine chronische, nicht ansteckende Erkrankung die schubweise auftreten kann und einen komplexen Hintergrund hat. Die Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt, die Forschung bleibt bis heute bei „möglichen Ursachen“. Diskutiert werden Störungen im Hautimmunsystem, Störungen bei Körpervorgängen die über das unwillkürliche Nervensystem gesteuert werden, Quecksilberbelastung (auch in der Schwangerschaft übertragen), erblicher Einfluss, psychischer Stress/Belastung oder eine Erbgutveränderung am Chromosom 11.

Wir wissen es also nicht genau. Doch statt verzweifelt weiter zu suchen widme ich mich lieber den Dingen, die man heute positiv beeinflussen kann. Auch Du kannst etwas für Dich (oder Dein Kind) tun und es ist möglich, ein (fast) beschwerdefreies Leben zu führen.

Für den heutigen Tag brauchen wir zwei Dinge: Gute Freunde & Balance

Gute Freunde

Wenn die Haut unser empfindlichstes und momentan schwächstes Organ ist liegt es nahe, hier direkt ansetzen zu wollen. Wir tun alles mögliche und unmögliche, um die Haut gesund zu bekommen. Besondere Salben, Cremes, Reisen ans Tote Meer, Besprechungen und Nahrungsergänzungsmittel werden probiert. Das kann auch wohltuend sein, wird aber in der längerfristigen Betrachtung nicht ausreichen um beschwerdefrei zu leben.

Wie wäre es, wenn wir den Blick ändern und unsere Aufmerksamkeit auf die anderen Organe richten, die ebenfalls – wie die Haut – zu den Ausscheidungsorganen zählen. Vielleicht könnten sie die Haut bei ihrer Arbeit entlasten und für eine überschaubare Zeit etwas intensiver arbeiten? Wie bei einer guten Freundschaft oder Beziehung greift man sich unter die Arme, übernimmt Aufgaben die man gut erledigen kann und schenkt Unterstützung bei den Dingen, die gerade etwas schwerer fallen.

Aufgabenverteilung

Statt der Haut alles abzuverlangen, bitten wir ihre besten Freunde um Unterstützung: den Darm, die Nieren und die Atmungsorgane. In dieser Konstellation wird die Haut entlastet, denn alle helfen bei der Ausscheidung belastender Stoffwechselendprodukte mit. Der Darm wird mit guten Bakterien gefüttert und eine eventuelle Durchlässigkeit repariert, die Nieren werden zum effektiven Abtransport und zur Ausscheidung angeregt, gesunde Bronchien und Lungen leisten ebenfalls permanent wichtige Ausscheidungsarbeit über das Ein- und Ausatmen.

Die Leber bitte wir zusätzlich um Mithilfe. Sie ist ein zentrales Stoffwechselorgan und dient als Filter zwischen dem Darm und dem Körperkreislauf.

Balance

Erinnerst Du Dich an die 3 Keimblätter und die unmittelbare Verbindung von Haut, Sinnesorganen und Nervensystem? Wenn wir an diesen Verbindungen ansetzen haben wir eine gute Möglichkeit, die Neigung zu überempfindlichen Reaktion positiv zu beeinflussen. Doch wie kann das gehen?

Wir schenken uns Ruhe und Balance. Dabei geht es nicht um „Ommmm…“ oder realitätsfremde Ratschläge. Es geht um das gesunde Minimieren von Störfaktoren. Was hilft: Ein geregelter Tagesablauf mit ausreichend Schlaf, eine reizfreie Hautpflege, Baumwoll- oder Seiden-Kleidung, ein individueller Ernährungsplan, geeignete Wasch- und Putzmittel, im Schub Verzicht auf Genußgifte wie Alkohol und Nikotin und ein rythmischer (aber nicht langweiliger) Lebensstil.

Was aber, wenn es GERADE JETZT richtig schlimm mit der „Neuro“ ist?

Keine Angst vor Cortison

In Momenten starker Schübe bin ich eine Befürworterin von Cortison-Medikamenten (z.B. Prednisolon). Sie sind eine echte Erleichterung und ein Segen, wenn nichts anderes mehr geht. Das schnelle Abheilen der Haut lässt aufatmen, endlich wieder durchschlafen und tut der Psyche gut. Und das ist elementar auf unserem Weg: Pausen, Aufatmen, Durchschnaufen.

Wichtiger Tipp: bitte keine fertigen Cortison-Cremes benutzen. Sie enthalten mehr Schadstoffe und mögliche Allergene, als das sie Dir nützen. Bitte Deinen Arzt um eine ganz einfache Anmischung in der Apotheke (zum Beispiel Deine gut verträgliche Basiscreme plus Prednisolon als Wirkstoff). Du kannst die Creme für ein paar Tage nutzen, dann langsam ausschleichen und peu-à-peu durch Deine Basiscreme ersetzen. Bewahre das Töpfchen im Kühlschrank auf, so kannst Du bei Bedarf darauf zurück greifen.

Wenn Dein Arzt dafür ein Privatrezept ausstellen muss, danke ihm herzlich für die Kooperation. Das eventuell selbst zu zahlende Geld ist schnell vergessen zu dem Nutzen, den Dir die angerührte Salbe/Creme in Zeiten größten Unwohlseins bringt.

Der 2. Teil von Neurodermitis – Mittel & Wege ist Babies und Kleinkindern gewidmet. Für einen guten Start ins Leben und mehr Wohlbefinden.

Im 3. Teil von Neurodermitis – Mittel & Wege zeige ich Dir, wie man die „guten Freunde“ motiviert, schreibe über Hautpflege, Ernährung, Mineralstoffe/Spurenelemente, Lebensführung und naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten.

lka Sterebogen ist selbständige Heilpraktikerin in Limburg an der Lahn. Sie hat sich auf die Themen Frauengesundheit und Kinderwunsch spezialisiert und betreut Frauen und Paare in ihrer Praxis vor Ort sowie online in ihrem virtuellen Praxisraum. Folgen Sie ihr auf ihrer inspirierenden Facebook Seite für Frauen.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Wann kann ich wieder normal essen?

Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Wann kann ich wieder normal essen?

Wann kann ich wieder normal essen?

Diese Frage beschäftigt die meisten Menschen, die aufgrund ihrer Laborergebnisse zu Unverträglichkeiten eine Ernährungsumstellung befolgen müssen. Heute möchte ich Dir von den langjährigen Erfahrungen aus meiner Praxis schreiben und Dir aus einer kleinen Krise bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten heraushelfen.

Ich lese Blogs, Foren und Communities in denen sich Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten austauschen. Oft kursieren dort Annahmen, dass es nach ein paar Wochen Nahrungsmittelumstellung erledigt sei, und man wieder zu dem gewohnten Speiseplan zurückkehren kann.

Auch ernährungsbezogene Fachbereiche geben manchmal diese Empfehlung. Die regelmäßigen Rückmeldungen und Auswertungen in meiner Praxis sehen allerdings anders aus.

Das mag auf den ersten Blick unangenehm und unbequem sein und ich will Dich bestimmt nicht damit ärgern. Ich möchte Dir vielmehr gesundheitliche Rückschläge und jede Menge Frustration auf Deinem Weg ersparen.

Unsere Zellen haben ein Gedächtnis

Zum einen ist die Ausprägung der Unverträglichkeit wichtig (das Labor kennzeichnet das in seiner Auswertung) und zum anderen, wie stark Deine Darmschleimhaut geschädigt und/oder durchlässig ist. Das ist entscheidend für den Umgang mit Deinem Befund.

Spannend ist auch zu wissen, dass unser Körper Informationen für eine sehr lange Zeit abspeichern kann. Es gibt ein Zellgedächtnis und das funktioniert in der Regel hervorragend.

So läuft das auch mit zugeführten Lebensmitteln: Der Körper scannt die Einzelbestandteile jeden Happens und sortiert sie in „ok“ ein (keine Antikörperbildung) oder „nicht ok“ ein (Antikörperbildung). Das spürt man am Anfang einer Unverträglichkeit nicht. Erst mit zunehmender Sensibilisierung/ Antikörperkonzentration bemerkt man – zum Teil schwer zuordnenbare – Symptome.

Man kann sich ja mal vor Auge führen, wie oft man einen Bissen im Mund hat oder einen Schluck eines leckeren Getränks zu sich nimmt. Unser innerer Scanner und unser Zellgedächtnis sind immer „on duty“.

Schummeln gilt nicht

Gehen wir mal davon aus, Deine Unverträglichkeit ist laut Befund mittel bis stark ausgeprägt. Was passiert nun, wenn Du Deine Ernährung nach Empfehlung umstellst? Dein Körper erhält Entlastung und braucht keine weiteren Antikörper mehr zu bilden. Das Zellgedächtnis sagt: „Fein, kein Nachschub mehr. Merken tue ich es mir trotzdem – was man hat, das hat man“. Das funktioniert nach dem „Ganz oder gar nicht“ Prinzip – Schummeln hat beim Zellgedächtnis keine Chance.

Die Stolperfalle

Deine Ernährungsumstellung läuft prima, Du fühlst Dich besser, Deine Symptome sind bestenfalls verschwunden und alles läuft super.

In dieser Phase lauert eine Stolperfalle und folgender Gedanke ist nahe liegend: Wenn alles so prima ist, dann kann ich ja auch wieder den köstlichen Käse essen, die Torte von Tante Hilde oder die perfekte Pizza vom Lieblingsitaliener.

Was passiert nun? Der Scanner läuft wieder („Antikörper bilden!“) und das Zellgedächtnis meldet sich („Kenn ich doch!“). Vielleicht merkst du die Auswirkung sofort, vielleicht auch etwas später. Der Ablauf in deinem Körper ist jedoch nicht aufzuhalten. Früher oder später kehren die gleichen (manchmal auch veränderten!) Symptome wieder zurück. Der Kreislauf beginnt von neuem.

Fazit

Nahrungsmittelunverträglichkeiten begleiten uns unter Umständen für lange Zeit. Manchmal sind es viele Monate, manchmal Jahre, manchmal ein Leben lang. Ziel einer Behandlung ist es, eine größere Toleranz zu entwickeln.

Das bedeutet: Wenn du mal ein nicht gut verträgliches Lebensmittel erwischst, keine andere Chance hast oder einfach mal Deinen Gelüsten folgen möchtest, wirft es Dich nicht um Längen gesundheitlich zurück.

Wenn Du stabil bist, kannst Du vorsichtig ein Lebensmittel nach dem anderen ausprobieren. Wichtig ist, dass Du aus der Liste der gut verträglichen Nahrungsmittel abwechslungsreich aussuchst. Meistens ist diese Liste viel länger und „bunter“ als die Gruppe der unverträglichen Lebensmittel.

Und falls Du erste Tipps und Basisrezepte suchst, kannst Du gerne mal bei der KüchenGEMSe stöbern.

Viel Erfolg, Gesundheit und Genuss!

lka Sterebogen ist selbständige Heilpraktikerin in Limburg an der Lahn. Sie hat sich auf die Themen Frauengesundheit und Kinderwunsch spezialisiert und betreut Frauen und Paare in ihrer Praxis vor Ort sowie online in ihrem virtuellen Praxisraum. Folgen Sie ihr auf ihrer inspirierenden Facebook Seite für Frauen.